Beratungsvertrag / AGB


Verfasser:

DS MPU UG, Dimitri Hoffmann, Lameystr. 12, 68165 Mannheim

B.Sc. Psychologie & Geprüfter MPU Berater

Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird auf die gleichzeitige Verwendung männlicher und weiblicher Sprachformen verzichtet. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten gleichwohl für beiderlei Geschlecht. Dies bezieht sich auf den gesamten Inhalt der Webseite.

Mit der Zahlung stimmen Sie unseren Beratungsvertrag/AGB zu.

Zwischen dem B.Sc Psychologie und geprüften MPU Berater – nachfolgend „Berater“ – und nachfolgend „Klient“ – wird der folgende Beratungsvertrag geschlossen:

  1. Der Klient unternimmt eine verkehrspsychologische Online Maßnahme. Unter verkehrspsychologischen Maßnahmen fallen die MPU-Online Beratung, MPU Vorbereitung, verkehrspsychologische Einzelinterventionen und Gruppenseminare.
  1. Das Ziel verkehrspsychologischer Interventionen besteht darin, erneute Verkehrsauffälligkeiten zu verhindern. Es wird davon ausgegangen, dass die bisherige Verkehrsauffälligkeit einen systematischen (gewohnheitsmäßigen) Hintergrund hat, der in der Beratung und Vorbereitung erkennbar und veränderbar sein wird. Eine „positive“ MPU sollte die logische Folge einer durch Beratung und Vorbereitung verminderten Wiederauffallenswahrscheinlichkeit sein.

Eine einmalige verkehrspsychologische Intervention dient dem verkehrssicheren Verhalten im Straßenverkehr und steht nicht zwingend im Kontext einer MPU.

Die Kraftverkehrsteilnahme hat neben psychologischen auch rechtliche und medizinische Gesichtspunkte. Der Berater haftet für die Qualität seiner psychologischen Arbeit, eventuelle Informationen über rechtliche oder medizinische Details sind nicht verbindlich und sollten durch die entsprechenden Fachleute überprüft werden.

  1. Die MPU Beratung und die MPU Online Vorbereitung, sowie die verkehrspsychologische Interventionen sind eine Einzelberatung. Die Beratung erfolgt Online über Teams oder Telefon und beinhaltet 5 Stunden (je 60 Minuten) mit einem unserer ausgebildeten MPU Berater.
  1. Der Klient hat Anspruch auf eine schriftliche Bescheinigung. Diese wird postalisch zugestellt.
  1. Der Berater hat Anspruch auf Zahlung einer Vergütung. Sie ist im Voraus fällig.
  1. a) Das Honorar beträgt 1690,00 Euro brutto.
  1. b) Unter Umständen kann eine Ratenzahlung von je 3 Monatsraten vereinbart werden. Der Klient verpflichtet sich den Raten nachzukommen. Weiteres wird im Ratenvertrag vereinbart. c) Des Weiteren besteht die Möglichkeit das Honorar in 5 Einzelsitzungen und 5 Zahlungen zu begleichen. Die Zahlungen müssen in Vorkasse erfolgen erst dann wird eine Einzelsitzung geplant.s
  1. Der Berater unterliegt als Berufspsychologe gemäß §203, Absatz I, Satz 2 StGB einer mit Strafe bewehrten Schweigepflicht. Diese Schweigepflicht umfasst alle nicht offenkundigen Tatsachen und gilt über die Beendigung des Vertragsverhältnisses hinaus. Sie betrifft auch die im Betrieb der Praxis mitarbeitenden Personen.

Der Berater ist zur Offenbarung von bei den verkehrspsychologischen Maßnahmen erlangten Kenntnisse nur dann befugt, wenn er aufgrund von gesetzlichen Vorschriften dazu verpflichtet ist oder der Klient ihn ausdrücklich schriftlich von der Schweigepflicht entbunden hat.

Der Berater kann die zur Durchführung der für die verkehrspsychologische Maßnahmen erforderlichen Daten für die interne Verwendung speichern. Eine Weitergabe persönlicher Daten an Dritte ist unzulässig.

Der Berater darf auf eigene Kosten Kollegenmeinungen einholen und in diesem Rahmen über den Klienten berichten. Der Berater muss dabei die Identität des Klienten (Namen, Adresse, Beruf, etc.) geheim halten.

Die Kündigung ist in schriftlicher Form (postalisch oder per Mail) auszusprechen. Eine Kündigung kann innerhalb 1 Werktags ab Zahlungseingang erfolgen. Danach ist eine Kündigung nicht mehr möglich. Sollten Sie dennoch eine Kündigung wünschen kann aus Kulanz und aus triftigem Grund aus dem Vertrag ausgeschieden werden. Allerdings erhält der Klient nur 50% der vereinbarten Summe zurück. Eine Vertragsstrafe wird hiermit fällig.

  1. Es ist dem Berater und dem Klienten untersagt Bild und/oder Tonaufnahmen der MPU Beratung oder MPU Vorbereitung anzufertigen. Bild und/oder Tonaufnahmen bedürfen einer ausdrücklichen schriftlichen Zustimmung.

8.a  Es ist dem Klienten untersagt, die in der Beratung und Vorbereitung ausgehändigten Dokumente/Hausaufgaben an Dritte weiterzugeben.


9.Haftung

  1. Der Berater gibt keine Zusicherungen oder Garantien ab, dass der Klient durch Nutzung der Beratungsdienstes die MPU sicher besteht. Einen konkreten Erfolg schuldet der Berater nicht.
  1. b) Der Berater haftet nach den gesetzlichen Bestimmungen, sofern der Klient Schadensersatzansprüche geltend macht, die auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit, einschließlich von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit derer Mitarbeiter, Vertreter oder Erfüllungsgehilfen beruhen. Soweit der Berater keine vorsätzliche Vertragsverletzung angelastet wird, ist die Schadensersatzhaftung auf den vorhersehbaren, typischerweise eintretenden Schaden begrenzt.
  1. c) Der Berater haftet nach den gesetzlichen Bestimmungen, sofern diese schuldhaft eine wesentliche Vertragspflicht verletzt; auch in diesem Fall ist aber die Schadensersatzhaftung auf den vorhersehbaren, typischerweise eintretenden Schaden begrenzt.
  1. d) Soweit dem Klienten im Übrigen wegen einer fahrlässigen Pflichtverletzung ein Anspruch auf Ersatz des Schadens statt der Leistung zusteht, ist die Haftung auf den vorhersehbaren, typischerweise eintretenden Schaden begrenzt.
  2. e) Die Haftung wegen schuldhafter Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit bleibt unberührt.
  3. f)  Soweit nicht vorstehend etwas Abweichendes geregelt ist, ist die Haftung ausgeschlossen.


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